Kommentar + Kolumnen

Kommentar und Kolumnen der Redaktion zu Politik, Gesellschaft und Zeitgeschehen

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Die Trachtition Es kommt der Tag, zum Beispiel, wenn man den 29. verregneten Biergartenbesuch absolviert, da mag man sich mit der ständigen globalen Katastrophengaudi gar nicht mehr beschäftigen. Vor allem, wenn man dicht gedrängt unter einem sogenannten „Regenschutz“ zusammenhockt, trotzdem nass wird, das Bier verwässert und jemand sagt: „Jetzt marschiert er wieder, der Russe! Als ob wir nicht genug mit dem Neger zu tun hätten, den wir dauernd füttern müssen.“ Ein anderer sagt dann: „Genau! Als ob es nicht langen tät, dass wir für dem Russen seine #DDR zahlen dürfen!“
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Wenn man hadert(h) Man kann sich heuer über viel ereifern, über ein Sommerloch aber wahrlich nicht. Ein paar strapazierte Deutschlandfähnchen hängen bestellt und nicht mehr abgeholt herum, als Erinnerung an den WM-Wahnsinn, der bis August dieses Land im Griff hatte. Entweder hat man sie vergessen oder ein „Jetzt-erst-recht“-Gefühl für sie entwickelt. Wie auch immer, schön ist das nicht. Eher verschämt, traurig, deplatziert. Besonders im gleißenden Lichte, das dieser Sommer auf unsere Lande wirft. Alles strotzt vor Leben, Hitze und Grillfleisch. Und kein laues Lüftchen mag die Fahnen elegant bewegen. Die Sommernatur verhält sich wie Christine Haderthauer: still.
Letzte Änderung am Mittwoch, 20 Mai 2015 14:51
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Die wollen doch nur spielen Unlängst hat eine Freundin von mir im Krankenhaus gelegen. Der Befund ist glücklicherweise positiv ausgefallen. Sogar viel positiver als erwartet. Jedoch hat mich ihr Kommentar am Telefon dann schockiert: "Alles gut, alles gut. - Aber jetzt kann ich deswegen nicht mal das Deutschlandspiel sehen."
Letzte Änderung am Mittwoch, 20 April 2016 14:40
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Und unter den Mandaten: Rechte aus allen Staaten Da haben wir fein ins Narrenkasterl geschaut, gelt, als wir gesehen haben, wie stark die Rechten in Europa geworden sind. Da können wir wieder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen oder zusehen, wie die Figuren von der Union, der SPD, den Grünen und allen andern herumschleichen und rufen: „Wieso denn bloß? Wieso denn bloß?“ Die europäischen Rechtspopulisten haben ganze 142 Mandate errungen. Das ist ein Zuwachs von 78 Mandaten. Oho! Sind die Bürger etwa unzufrieden mit ihren Regierungen und der EU?
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Wenn wir „Stimmen“ hören Die CDU mag viel sein. Nein, entschuldigen Sie bitte, dieser Satz hätte als Anfang halt gut geklungen. Aber was nützt mir der schönste Sprachklang, wenn die Leute dann sagen: „Die Limmerin spinnt jetzt völlig. Die gehört nach Haar.“ Also noch mal: Die CDU ist eine Partei ist eine Partei ist eine Partei. Entschuldigen Sie noch mal, aber wer kann bei diesem Narrentanz, der zurzeit auf der nationalen und internationalen Politikbühne aufgeführt wird, noch irgendwas ernst nehmen? Ich kann es nicht. Nein, ich hab das Stadium des verzweifelten Lachens erreicht, gespeist aus Frustration, Misanthropie, Wut und ein wenig Angst.
Letzte Änderung am Mittwoch, 20 Mai 2015 15:16
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Der Kniefall vor dem Bündnis Manchmal, da wundert man sich tatsächlich noch über das politische und militärische Theater auf der Welt. Zum Beispiel: Warum haben alle Angst vor Russland, warum nicht vor Nordkorea? Zumindest wird in den Medien die Angst vor Russland viel mehr geschürt, als vor Nordkorea. Den Platz auf dem seit Jahrzehnten erbauten Sockel des Schreckens laufen den Russen höchsten die bösen Islamisten ab. Obwohl der „Oberste Führer“ Kim Jong Un in seinem Wahn angeblich so weit geht, dass er seinen Haarschnitt den männlichen Nordkoreanern per Gesetz verordnen will. Eine noch absurdere (und weitaus gefährlichere) Idee, hat man derzeit nur von Timoschenko gehört, die meint, alle Russen auf ukrainischem Gebiet solle man am besten mit Atomwaffen erschießen. Sehr gut.
Letzte Änderung am Donnerstag, 07 März 2019 21:13
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