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Electro-Cancer-Therapie (ECT / BET) im Fokus der schonenden Alternativ-Krebstherapie

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Stromtherapie (Galvanotherapie) - erfolgreich bei Krebs?

Die Electro-Cancer-Therapie, kurz ECT oder auch BET genannt im Fokus der schonenden Alternativ-Krebstherapie. Sie haben Krebs. Diese Diagnose ist für Betroffene und Angehörige meistens ein echter Schock. Denn auch wenn die Krebsforschung in immer kürzeren Abständen große Erfolge zu vermelden hat und die Chemotherapie mittlerweile zum Standprogramm gehört und Heilerfolge verzeichnen kann, die Diagnose Krebs ist und bleibt überraschend und kann Jeden treffen.

Die WHO (World Health Organisation) geht davon aus dass im Jahre 2020 jeder Zweite weltweit an Krebs versterben wird.

Nebenwirkungen bei der Krebsbehandlung mit Chemo- und Strahlentherapie

Die beispielsweise bei der Behandlung mit der Chemotherapie verbundenen Probleme, wie Übelkeit und Haarausfall sind noch die geringeren Problembereiche die den Betroffenen bekannt sind und nicht nur den Körper sondern auch sein seelisches Gleichgewicht aus den Fugen geraten lassen.

Die schulmedizinische Behandlung sorgt mit Chemo- und Bestrahlungstherapie leider auch dafür, dass nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesunde Zellen damit zerstört werden, was zur Folge hat, dass das Immunsystem extrem geschädigt wird und der Genesungsprozess sich in die Länge ziehen kann.

Neben der Schwächung des Immunsystems ist insbesondere die Metastasenneubildung bei einer Krebserkrankung eine zusätzliche Gefahr die es einzuschränken gilt.

Aus diesem Grund versucht die Wissenschaft immer schonendere Alternativen und Ergänzungen zur Strahlen- und Chemotherapie zu finden. Denn nicht in jedem Fall ist das medizinische Standardprogramm auch immer gleich das Richtige Mittel um das erwünschte Ziel, nämlich Krebsfrei zu werden, zu erreichen.

Alternative Krebs-Therapie: Electro-Cancer-Therapie (ECT)

Ein neueres Verfahren ist beispielsweise die Electro-Cancer-Therapie (ECT), die auch als Bio-Elektro-Therapie (BET) bekannt wurde. Dabei handelt es sich um eine Stromtherapie, die den Tumorzellen mittels Gleichstrom ein Ende setzen soll.

ECT: die plus/minus Therapie oder auch Schwachstrom-Therapie genannt

Was in einigen Bereichen der Industrie (als Beispiel sei die Galvanisierung per Plus/Minus im Druckbereich genannt) bereits seit Jahrzehnten eingesetzt wird, hat im medizinischen Sektor mittels ECT nun ebenfalls seinen Sinn gefunden. Hier wird allerdings Strom durch den Tumor gelenkt. Durch die gegensätzliche Depolarisierung (plus/minus) entsteht in der Krebszelle Salzsäure, welche die Zellmembran beschädigt. Durch den, im Vergleich zu gesundem Gewebe, bis zu zehnfach geringeren elektrischen Widerstand eines Tumors fokussiert sich der Strom ausschließlich auf das bösartige / entartete Gewebe und fließt gezielt durch diese Stelle.

Schonendes Alternativverfahren bei der Krebsbehandlung: ECT

Die ECT-Therapie eignet sich deshalb besonders bei Tumorarten, die mit einer Nadelelektrode zu erreichen sind oder ästhetischen und funktionalen Gründen nicht operabel erscheinen.

Therapieschwerpunkt: Prostatakrebs, Lungenkrebs, Leberkrebs und Hautkarzinome

Genannt seien hier explizit Prostatakrebs, Lungenkrebs, Leberkrebs und sogenannte Magenkarzinome und Metastasen sind ebenso wie das Hautkarzinom mit der ECT-Therapie behandelbar. Das nach der Behandlung abgestorbene Gewebe löst sich in den Wochen während und nach der Behandlung von dem gesunden Gewebe ab und wird entweder abgestoßen oder von körpereigenen Fresszellen aufgenommen.

In Deutschland gibt es mittlerweile einige Kliniken und Ärzte welche die Electro-Cancer-Tumor-Therapie anwenden.

Beispielhaft sei an dieser Stelle die Klinik Landskrone in Bad Neuenahr genannt, deren Chefarzt Dr. Torsten Gottschalck zu einem Interview zur Verfügung stand und zum Themenbereich wichtige Einsichten lieferte.

Interview mit dem Chefarzt Dr. T. Gottschalck von der Klinik Landskrone

Herr Dr. Gottschalck. Sie wenden in Ihrer Klinik in Bad Neuenahr neben der komplementären Krebstherapie, die Sie seit Jahren durchführen, auch die sog. ECT (Electro Cancer Therapie) oder auch Galvanotherapie bei Krebspatienten durch. Über welche Möglichkeiten verfügt diese Therapie?

Dr. Gottschalck: Ja, das ist richtig! Die komplementäre Krebstherapie basiert auf langjähriger Erfahrung bei der Behandlung mit einzelnen Therapien, welche wir in der Klinik Landskrone seit Jahrzehnten anbieten.

Darunter fällt beispielsweise die Thymus- oder Misteltherapie, die Behandlung mit Actovegin oder auch Selen. Das machen wir schon seit Jahren innerhalb verschiedenster Behandlungen, einfach um das Immunsystem unserer Patienten zu stärken und ihnen somit eine bessere Lebensqualität geben zu können. Das muss nichts mit einer schweren Erkrankung, wie z.B. Krebs, zu tun zu haben, sondern wird oft bei älteren Patienten angewandt.

Zur ECT Behandlung: Die Therapie eignet sich sowohl für die oberflächliche als auch für tiefer gelegene, mit einer Nadelelektrode zu erreichende, solide Tumorarten, die aus ästhetischen und funktionalen Gründen nicht operabel sind.

Lassen Sie mich als Beispiele, das Mamma-Karzinom, Tumore des Hals,- Nasen und Ohrenbereichs, Hautkarzinome, wie Basaliome, Spinaliome, Melandome, Weichteiltumore und Organmetastasen nennen.

Das Anwendungsgebiet für die ECT / BET Behandlung ist inzwischen auch zur Bekämpfung von Prostatakrebs grundsätzlich geeignet und erspart dem Patienten oftmals eine Operation. Besonders bei einem noch sehr kleinen Tumor, der nicht mit Beschwerden einhergeht, haben Patienten oft Probleme, sich für die große Operation zu entscheiden.

Was passiert eigentlich bei der ECT / BET Therapie?

Electro Cancer TheraphieBei der ECT / BET werden die Tumorzellen nicht perativ, sondern nicht-invasiv mittels Gleichstrom abgetötet. Man legt an einen Tumor mittels zweier Elektroden Strom an, wobei positiv geladene Ionen zur Kathode wandern und negativ geladene Ionen zur Anode wandern.

Durch diese Depolarisierung entsteht innerhalb der Krebszelle Salzsäure, welche die Zellmembran zerstört.

Die Begriffe Chemotherapie und Strahlentherapie sind durch populärwissenschaftliche Sendungen im Fernsehen mittlerweile bekannt. Können Sie unseren Lesern diese Begriffe trotzdem einmal kurz erläutern?

Aber gerne.

Die Chemotherapie bei Krebs

Die Chemotherapie ist die Behandlung bösartiger Tumore mit speziellen chemischen Substanzen, sogenannten Zytostatika, zu verstehen welche die Vermehrung der Krebszellen hemmen oder zu deren Absterben führen soll. Besonders wirksam ist ihr Einsatz bei Krebsarten, die nicht an einem einzigen Ort entstehen, sondern sich direkt im gesamten Körper ausbreiten, wie Leukämie und Lymphdrüsenkrebs. Der große Nachteil dabei sind die Nebenwirkungen welche die Lebensqualität des Betroffenen erheblich beeinträchtigen können.

Die Strahlentherapie bei Tumoren

Die Strahlentherapie wird häufig im Anschluss an die Krebsoperation durchgeführt um noch restliches, operativ nicht entferntes Tumorgewebe zu zerstören. Auf diese Weise soll der Krebs gezielt, lokal bekämpft und vollständig beseitigt werden. Röntgenstrahlung in bestimmter Dosierung verursacht Zellschäden, von denen sich gesunde Zellen schneller erholen als Tumorzellen, die primitiver und anfälliger sind und deshalb dann absterben.

Seit wann gibt es die ECT-Tumor-Therapie?

Durch die Pionierarbeit von Dr. Rudolf Pekar aus Bad Ischgl in Österreich, der seit Anfang der siebziger Jahre die Methodik der Galvano-Methode, so hieß die ECT-Tumortherapie früher, verfeinerte und durch die Veröffentlichung seiner Erfahrungen sowie schwedische, österreichische und US-amerikanische Forschungsarbeiten ist man heute in der Lage, eine Tumortherapie mit galvanischen Strömen erfolgreich durchzuführen. Zur Zeit wird die ECT-Therapie in Deutschland, Österreich, Italien und China mit Erfolg angewendet.

Vorteil der Elektro-Tumor-Therapie (Galvano-Therapie)?

Hervorzuheben ist, dass bei der Elektro-Tumortherapie die Gefahr der Metastasenneubildung praktisch ausgeschlossen werden kann, da einer solchen präventiv entgegengewirkt wird.

Warum sind, unabhängig von der gewählten Therapie (operativ, Chemotherapie, Strahlentherapie und/oder ECT) weitere ergänzende Therapien so wichtig?

Sie müssen sich vorstellen, dass ein Tumor, genau wie der Rest unseres Körpers, aus einzelnen Zellen besteht. Bei einer Chemotherapie beispielsweise wird der Tumor gezielt zerstört, was ja auch richtig ist. Doch auch sämtliche anderen Zellen, die eigentlich völlig gesund sind werden zerstört. Daher kann auch der Haarausfall während einer solchen Behandlung kommen – die Haarzellen sind in diesen Fällen mit zerstört worden. So etwas kann man leider niemals ausschließen. Bei einer Strahlentherapie sieht es übrigens nicht anders aus.

Besonders angegriffen wird bei einer Krebstherapie das Immunsystem des Patienten. Es wird geschwächt und kann nicht mehr so arbeiten, wie es der Betroffene aber eigentlich unbedingt benötigen würde, um gegen Metastasen oder einen Rückfall der Krankheit gefeit zu sein. Der ganze Organismus ist zerstört und der Betroffene kann seinem normalen Leben einfach nicht mehr nachgehen. So etwas geht natürlich auch unheimlich auf die Psyche. Wir versuchen mit naturheilkundlicher Therapie für das Immunsystem gezielt wieder aufzubauen.

Die komplementären Methoden bieten sich an, den Körper in die Lage zu versetzen, den Krebs zu besiegen und das Wohlbefinden des Patienten zu steigern.

Ich sage nicht, dass wir den Patienten vom Krebs heilen können, aber wir können einen großen Anteil dazu beitragen. Schulmedizin und Naturheilkunde werden häufig als gegensätzlich beschrieben, doch wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir doch sehr viel erreichen.

Krebs ist mittlerweile ein geflügeltes Wort wie Stress. Wie häufig kommt Krebs in Deutschland eigentlich vor?

Krebs tritt meistens bei Menschen in höherem Lebensalter auf. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 68 Jahren, das mittlere Sterbealter bei über 70 Jahren. Ingesamt erkranken Männer doppelt so häufig wie Frauen. Nach meiner Kenntnis erkranken in Deutschland pro Jahr rund 340.000 Menschen neu an Krebs. Über 200.000 Patienten werden jährlich Opfer ihrer Erkrankung. Im Durchschnitt ist das jeder Vierte.

Bei der Stromtherapie (ECT) wird von Selbstheilung gesprochen. Sie haben die Bildung von Salzsäure genannt. Was ist darunter zu verstehen?

Der Name "Elektro-Cancer- Therapie" bedeutet sinngemäß, dass nicht der Strom an und für sich die Bildung von Salzsäure die Heilung veranlasst, sondern ebenfalls die Selbstheilung durch den Organismus eingeleitet wird, wenn er das Stromsignal erhält. Dadurch verliert der Tumor seine Tarnung und das Immunsystem beginnt mit der Abwehr gegen das bösartige Gewebe, einfach ausgedrückt werden die natürlichen Selbstheilungskräfte aktiviert.

Für eine ECT-Therapie ist die richtige Diagnose die Voraussetzung. In der Klinik Landskrone unterstützen wir den Körper zudem mit immunstärkenden Präparaten, kurz, wir versuchen, den ganzen Körper bei der Genesung zu unterstützen und haben damit schon einige Erfolge erzielen können.

Was kostet eine ECT-Behandlung und wie lange dauert die Behandlung?

Eine Strombehandlung dauert zwischen zwei und drei Stunden und ist computergesteuert, so dass der behandelnde Arzt die Vorgänge im Körper genau kontrollieren kann. Private Krankenkassen tragen die Kosten von etwa 500 Euro pro Behandlungseinheit für eine solche ECT-Therapie.

Herr Dr. Gottschalck, wir danken für das Gespräch.

Weitere Informationen finden Sie unter: Klinik Landskrone, Ravensberger Str. 3 – 5, 53474 Bad Neuenahr Tel. 02641/8910 Fax: 02641/79356 www.klinik-landskrone.de

Links und Buchempfehlungen zu ECT / BET (Galvano-Therapie)

110 wirksame Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs (Haug Sachbuch im Trias Verlag)


Die Perkutane Galvano-Therapie bei Tumoren. Schwachstrombehandlung von zugänglichen Neoplasmen und ihre vitale Hybridisation in Theorie und Praxis von Rudolf Pekar


Handbuch der Krebsheilung. Alternative Wege zur Gesundheit von Andreas von Retyi

The Cancer Chemotherapy Handbook (Mosby's Cancer Chemotherapy Hadbook) von David S. Fischer, M. Tish Knobf, und Nancy Beaulieu von Mosby

Autor: Gerd Bruckner
Fotos: Klinik Landskrone

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