Quo vadis Datenschutz in der Politik Deutschlands?

Laut einer neuen Studie der Firma Comparitech haben viele Politiker-Webseiten keine grundlegende HTTPS-Verschlüsselung. Comparitech bewertete die persönlichen Websites von mehr als 7.500 Politikern in 37 Ländern weltweit. Von diesen Websites verwendeten 60,75 Prozent keine gültigen SSL-Zertifikate. Dies bedeutet, dass die Verbindungen der Besucher zu diesen Webseiten weder privat noch sicher sind. Ungefähr die Hälfte der Politiker-Websites enthält eine Art Formulareingabe, bei der Benutzer Konten registrieren, sich anmelden, sich für Newsletter anmelden oder eine Nachricht senden können. Diese Formulare fordern häufig dazu auf, dass der Benutzer persönliche Informationen wie Name oder E-Mail-Adresse eingibt. Keine dieser Wechselwirkungen kann ohne HTTPS richtig geschützt werden.

Webaktivitäten von Facebook kontrollieren und isolieren

Haben Sie sich auch schon gewundert, dass Facebook, Google, Amazon und andere Ihnen nicht nur auf deren Plattformen, sondern auch aussserhalb deren Plattform zielgerichtete Werbung zu Produkten und Dienstleistungen oder schlimmer auch Berichte/Stories anbieten, weil Sie sich auf der Webseite XY ein Produkt ansahen und/oder zu einem Thema in einem Blog oder einer Zeitung sich informierten?

Publiziert in Technik

Hackerangriff auf personenbezogene Daten betrifft nicht nur Politiker und Promis

Der vor kurzem aufgetretene Fall eines 20jährigen hat in Deutschland gezeigt, dass personenbezogene Daten schnell abgegriffen werden können und woher die Daten stammen, bleibt ohne Mitwirkung des "Hacker", oft verborgen. Doch die Daten waren zumindest irgendwo gespeichert. Es mag den einen oder anderen Fall geben, dass eine Person zu dumm war und diese Daten eigenständig veröffentlichte. Dumm, wenn Derjenige noch nicht Bescheid wusste, dass nicht jede Information im World Wide Web gepostet werden sollte und dass BIG DATA jederzeit eine Datenkorrelation aus verschiedenen Quellen herstellen kann. Dämlich ist es allerdings sehr wohl, wenn Betroffene darüber bescheid wissen und es trotzdem tun. Das Internet ist nicht bereits seit den 80ern, so wie der Innenminister Horst Seehofer glaubt, sondern erst seit den 90ern öffentlich nutzbar. Schon damals wurden Daten gesammelt und bekanntlich ist der Mensch Jäger und Sammler. Dachte man früher noch daran, dass der Schutz darin besteht, dass die Masse an Daten eine gewisse Anonymiät bietet. Heute ist dem sicher nicht mehr so. Die großen amerikanischen Verdächtigen Amazon, Google, Microsoft, Apple, Facebook um nur ein paar zu nennen, zelebrieren Big Data in einem Maße, dass dem normalen Bürger hören und sehen vergeht. Doch das Gesellschaftssystem wehrt sich, spät, aber es wehrt sich zumindest in Europa.

Umfrage von Trend Micro: Fast die Hälfte aller Unternehmen werden Opfer von Cyberangriffen auf Geschäftsprozesse

Trotz zunehmender Angriffe ist knapp die Hälfte des Managements nicht ausreichend über das Thema "Business Process Compromise" (BPC) informiert. Eine aktuelle Umfrage von Trend Micro offenbart eine beunruhigend hohe Zahl von BPC-Angriffen auf Unternehmen in Deutschland und weltweit. Dabei geht die größte Gefahr insbesondere von Angriffen per E-Mail aus, die gerade in finanzieller Hinsicht verheerende Folgen nach sich ziehen können. Trend Micro stellte Ergebnisse einer neuen Studie zu Cyberangriffen auf Unternehmen vor. Diese ergibt, dass 46 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bereits von einem Business Process Compromise (BPC), also einem Angriff auf ihre Geschäftsprozesse, betroffen waren. Weltweit wurden 43 Prozent der Unternehmen angegriffen. Trotz der großen Häufigkeit von erfolgreichen Angriffen sind sich 47 Prozent der Führungsebenen in Deutschland (weltweit sind es 50 Prozent) noch nicht darüber bewusst, was diese Angriffe sind und welche Konsequenzen sie für ihren Betrieb haben können.

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