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Kommentar + Kolumnen

Kommentar und Kolumnen der Redaktion zu Politik, Gesellschaft und Zeitgeschehen

Die wollen doch nur spielen Unlängst hat eine Freundin von mir im Krankenhaus gelegen. Der Befund ist glücklicherweise positiv ausgefallen. Sogar viel positiver als erwartet. Jedoch hat mich ihr Kommentar am Telefon dann schockiert: "Alles gut, alles gut. - Aber jetzt kann ich deswegen nicht mal das Deutschlandspiel sehen."
Und unter den Mandaten: Rechte aus allen Staaten Da haben wir fein ins Narrenkasterl geschaut, gelt, als wir gesehen haben, wie stark die Rechten in Europa geworden sind. Da können wir wieder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen oder zusehen, wie die Figuren von der Union, der SPD, den Grünen und allen andern herumschleichen und rufen: „Wieso denn bloß? Wieso denn bloß?“ Die europäischen Rechtspopulisten haben ganze 142 Mandate errungen. Das ist ein Zuwachs von 78 Mandaten. Oho! Sind die Bürger etwa unzufrieden mit ihren Regierungen und der EU?
Wenn wir „Stimmen“ hören Die CDU mag viel sein. Nein, entschuldigen Sie bitte, dieser Satz hätte als Anfang halt gut geklungen. Aber was nützt mir der schönste Sprachklang, wenn die Leute dann sagen: „Die Limmerin spinnt jetzt völlig. Die gehört nach Haar.“ Also noch mal: Die CDU ist eine Partei ist eine Partei ist eine Partei. Entschuldigen Sie noch mal, aber wer kann bei diesem Narrentanz, der zurzeit auf der nationalen und internationalen Politikbühne aufgeführt wird, noch irgendwas ernst nehmen? Ich kann es nicht. Nein, ich hab das Stadium des verzweifelten Lachens erreicht, gespeist aus Frustration, Misanthropie, Wut und ein wenig Angst.
Der Kniefall vor dem Bündnis Manchmal, da wundert man sich tatsächlich noch über das politische und militärische Theater auf der Welt. Zum Beispiel: Warum haben alle Angst vor Russland, warum nicht vor Nordkorea? Zumindest wird in den Medien die Angst vor Russland viel mehr geschürt, als vor Nordkorea. Den Platz auf dem seit Jahrzehnten erbauten Sockel des Schreckens laufen den Russen höchsten die bösen Islamisten ab. Obwohl der „Oberste Führer“ Kim Jong Un in seinem Wahn angeblich so weit geht, dass er seinen Haarschnitt den männlichen Nordkoreanern per Gesetz verordnen will. Eine noch absurdere (und weitaus gefährlichere) Idee, hat man derzeit nur von Timoschenko gehört, die meint, alle Russen auf ukrainischem Gebiet solle man am besten mit Atomwaffen erschießen. Sehr gut.
Sage mir, was sie über dich sagen, und ich sage dir, wer du bist Na bitte. Haben wir es endlich hinter uns, das große Wulff-Theater, bei dem sich jeder bemüßigt fühlte, als Regisseur Anweisungen bezüglich Moral zu geben oder zumindest als Regieassistent gackernd Maulaffen feil zu halten. Der letzte Vorhang ist gefallen und Wulff will wieder als Anwalt arbeiten (was eine gewisse Ironie in sich birgt, wo er sich selber so wenig hat verteidigen können). Man schreibt von seiner „geretteten Ehre“. Was er davon hat? Na ja. Eine positive Titelzeile, ein positives Foto und vielleicht (kurz) das Gefühl, dass die Welt wieder sein Freund sein will. Was freilich ein Schmarren ist, weil sich statt der Ehrenfigur Wulff die Wulffhetze viel stärker in die Köpfe der Theatermacher und -besucher eingebrannt hat.
Bürgerliche Wurschtigkeit: Sicher ist nur der Tod Die Strategie „Scheiße in hübschen Dosen“ geht jeden Tag im Supermarkt auf, indem man Kunden mit sogenannten „grünen“ Logos suggeriert, dass die Nahrung in den bunten Verpackungen gut für uns ist, weil gesund und „funktional“. Diese Verkaufsstrategie funktioniert allerdings auch über die Menge. 20 Prozent mehr frittierte Kartoffelscheiben – wer kann da schon nein sagen? Unlängst konnte man auf ZDF Neo eine Dokumentation sehen, die zeigte, wie uns die Lebensmittelindustrie seit Jahrzehnten gezielt krank, fett, einsam und dumm macht.
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