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Ansicht der Redaktion zu den verbalen Ausfällen gegenüber den Deutschen Urlaubern.

Die diversen verbalen Ausfälle der italienischen Regierung gegenüber den Deutschen zeigen eine bisher nicht gezeigte Ablehnung des Landes Italien gegenüber den deutschen Urlaubern. Es sind sicher nicht alle Italiener der gleichen Ansicht wie Herr Berlusconi oder seines TOURISMUS Staatssekretär Stefani, doch eines bleibt: Diese Regierung haben sich die Italiener selber ausgesucht und im Gegensatz zu Hr. G. W. Bush musste kein Rechtsentscheid herhalten damit dieses neue Gesicht Italiens den deutschen Touristen gezeigt wird.

Das so starker Tobak auch noch aus dem Tourismusministerium kommt ist um so schlimmer und verdeutlicht die Ablehnung der italienischen Tourismusindustrie gegenüber den Deutschen. Nach dem Motto: schickt uns Euer Geld aber bitte kommt nicht.

So hat bekanntlich der Bundeskanzler seine seit langem geplante Urlaubsreise am 9.7.03 aus diesem Grund nach Italien abgesagt. Wir überlassen es Ihnen sich einen eigenen Reim zu bilden und ob Sie Ihr gutes Geld trotzdem in Italien ausgeben möchten.

Im Reisemagazin finden Sie viele interessante und preisgünstige Urlaubsziele die mit den italienischen Tourismusangeboten locker mithalten können.

So hat hat Österreich ein Meer leider keines zu bieten, aber dafür das „mehr“ an Gastfreundschaft. Wem die Lust auf einen Italien-Urlaub in diesem Jahr vergangen ist, sollte sich die Österreichangebote einmal näher ansehen oder wenn es denn Meer heißen muss, dann sind die Angebote der Türkei und Kroatiens eine gute preiswerte Alternative.

Ciao Italia - willkommen Deutschland

(gb 10.3.03)

siehe nachfolgende Pressemeldung zur Absage des Bundeskanzlers

Italien: Bundeskanzler hat seinen Italien-Urlaub abgesagt

Bundeskanzler verbringt Urlaub in Hannover

Gerhard Schröder will seiner Familie nicht länger Spekulationen über die wenige gemeinsame Urlaubszeit des Jahres zumuten. Familie Schröder wird ihren Urlaub deshalb nicht in Italien, sondern zu Hause in Hannover verbringen.

Regierungssprecher Béla Anda teilte am 9. Juli die Entscheidung des Kanzlers und seiner Familie mit, den Sommerurlaub in Hannover zu verbringen. Die Familie möchte ungestört zusammen sein und sich erholen, erklärte Anda.

Wegen der Äußerungen des Tourismus-Staatssekretärs im italienischen Wirtschaftsministerium Stefani war es innerhalb weniger Tage zur zweiten Verstimmung zwischen den Regierungen Deutschlands und Italiens gekommen. 

Bekanntlich hatte Berlusconi am Mittwoch nach seiner Antrittsrede als europäischer Ratspräsident vor dem Europäischen Parlament zu dem Vize-Fraktionschef der Sozialdemokraten im Europaparlament, Martin Schulz, gesagt, er sei perfekt geeignet für die Rolle eines KZ-Aufsehers.

Bereits am Morgen danach stellte der Kanzler seiner Regierungserklärung im Deutschen Bundestag folgende Worte voran: "Der italienische Ministerpräsident hat es für richtig gehalten, einen deutschen Kollegen des Europäischen Parlamentes mit einem Nazivergleich zu belegen. Ich stelle hier fest, und ich denke für das ganze hohe Haus: Dieser Vergleich ist in Inhalt und Form eine Entgleisung und völlig inakzeptabel. Ich habe die Erwartung, dass der italienische Ministerpräsident sich in aller Form für diesen inakzeptablen Vergleich entschuldigt."

In einem Telefonat mit Bundeskanzler Schröder bedauerte Berlusconi später seine Worte. Ob er damit die Sache nur runterspielen wollte und bei seiner Meinung blieb ist ungeklärt.

Stefani hatte am Wochenende in einem Artikel für die Zeitung "La Padani" pauschal deutsche Touristen und Touristinnen beleidigt. Er nannte die Deutschen "einförmige, supernationalistische Blonde", die im Sommer lärmend über Italiens Strände herfielen.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung