Parksünden sollten in Österreich nicht auf die leichte Schulter genommen werden

Spätestens, wenn das Auto abgeschleppt worden ist, wird so manchem Autofahrer bewusst, dass er es mit dem Parkverbot vielleicht doch etwas zu locker gesehen hat. „So manch ein Tourist hat in Österreich schon eine böse Überraschung erlebt“, warnt Rechtsanwalt Dr. Hubert Tramposch von der Anwaltskanzlei Tramposch & Partner in Innsbruck, „denn abgeschleppt werden darf bereits, wenn eine konkrete Verkehrsbeeinträchtigung zu befürchten ist. Sie muss noch nicht tatsächlich bestehen.“ Und bei Privatgrundstücken braucht es noch nicht einmal eines Parkverbotsschildes. Kann der Autofahrer erkennen, dass er fremden Besitz beeinträchtigt, riskiert er, vom Grundstücksbesitzer gerichtlich belangt zu werden.

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