Minister Christian Schmidt (CSU) stimmt für Glyphosat im Namen der Bundesregierung

Unverschämt, dreist und frech. Anders ist es nicht zu bewerten was die Bundesregierung resp. die Kanzlerin mit ihrem christsozialen Partner Horst Seehofer (CSU) nun den Bürgern in Deutschland und in der EU servierte. Der Vorschlag der EU-Kommission, Glyphosat für weitere fünf Jahre zuzulassen, wurde im zuständigen Berufungsausschuss nun mit der ausschlaggebenden Stimme Deutschlands angenommen. Am 27.11.17 kam dafür bei der mittlerweile siebten Abstimmung eine knappe Mehrheit der Mitgliedstaaten zustande.

Publiziert in Kommentar + Kolumnen
Mittwoch, 15 November 2017 19:37

Bundesregierung begrüßt Paradise Papers

Paradise Papers und Initiativen der Bundesregierung

Die Bundesregierung begrüßt die "Paradise Papers"-Veröffentlichungen und die dahintersteckende Arbeit der Medien. Diese mache die Strukturen, Akteure und Nutznießer steuerlicher Parallelwelten öffentlich. Das sagte Regierungssprecher Seibert in Berlin und verwies auf die gesetzgeberische Arbeit der Bundesregierung. Die Enthüllungen unterstützten den Transparenzprozess, so der Regierungssprecher weiter. Die "Paradise Papers" erzeugten auf diejenigen Länder Druck, die sich bisher diesem Prozess verschlössen. Die Bundesregierung setze sich seit Jahren auf nationaler und internationaler Ebene für mehr Steuergerechtigkeit ein, so Seibert.

Rechnen Note 6 - Hilfsbereitschaft Note 6 - Hilfsprogramm für Bürger ein Desaster - Hilfsprogramm für Banken ein Erfolg

Es ist schon erstaunlich, was derzeit in Europa, respektive in Deutschland, beschlossen wird. "Heute haben wir diese Zusage erstmals eingelöst, indem wir die sozialen Auswirkungen des neuen Programms für Griechenland eingehend bewertet haben", sagte Sozialkommissarin Marianne Thyssen. "Damit stellen wir sicher, dass das Programm sozial fair ist und durchgängig den Schutz der Schwächsten gewährleistet."

Ohrfeige für den Bundestag und die Bundesregierung

Ganz gewaltig wird sich die Zusammensetzung des zukünftigen Europaparlaments ändern, wenn die so genannten kleinen Parteien, ihre für die Wahl benötigten Unterstützerunterschriften, vorschriftsmäßig beim Bundeswahleiter abgegeben haben und im Gegensatz zu den Landtags- und Bundestagswahlen von der Sperrklausel (in Deutschland 5%) zur Europawahl entbunden sind. Denn das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden bzw. seine Entscheidung mitgeteilt und damit der Demokratur von CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne die rote Karte gezeigt. Die vormalige 5%-Hürde, welche von diesen Parteien flugs in eine 3%-Hürde bei der Europawahl umgewandelt wurde, ist für verfassungswidrig erklärt worden!
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