Uli Hoeneß zu drei Jahre und sechs Monate verurteilt - German News Deutschland Nachrichten abseits des mainstream German News Magazin

Uli Hoeneß zu drei Jahre und sechs Monate verurteilt

Uli Honeß ohne Chance im Steuerprozeß - Dreieinhalb Jahre Haft

Es wurde spekuliert und in jeder TV-Show diskutiert ob des Steuersystems in Deutschland. Jetzt steht es fest: Keine Chance bei Steuerdelikten. Es lag nicht an den 3,5 Millionen, nicht an den 18 Millionen und später an den über 20 Millionen hinterzogener Steuerabgaben. Es lag schlicht und einfach daran, dass die Selbstanzeige nicht griff, weil eben falsch. Es gibt sicher schlimmere Finger beim Steuerbetrug. Waffenschieber, Drogenbarone, Mafia und was es eben so geben mag. Selbst der eine oder andere Tankbeleg schafft es bei fast jedem Steuerzahler in die Buchhaltung oder es gibt einfach nur eine Unkenntnis der Rechtslage.

Durch die fortwährenden Änderungen und Ergänzungen der verschiedenen Steuergesetze ist es für Niemanden in Deutschland leicht. eine korrekte Meldung, ohne Beistand eines Steuerberaters, abzugeben.

Diesmal hat es eben Uli Hoeneß erwischt. Nun gut, es hat schon vor ihm auch Prominente erwischt. Diese VIPs haben ja schließlich auch das nötige Kleingeld, vermeintliche Steueroasen aufzusuchen und Geld ausserhalb von Deutschland hin und her zu transferieren.

3,5 Jahre Haft ohne Bewährung. Das hat was und so schlug diesmal neben der Häme und schlauen Feststellungen auch die Satire wieder zu, was Deutschlands Nummer 1, das "titanic"-magazin online bereitstellte.

Neben dem Bild der NSU-Angeklagten und dem Spruch "Vorfreude in Stadlheim" wird zugleich auch noch ein Selbstanzeigeformular mit dem Textbeitrag "Doch dank Uli Hoeneß' Trotteligkeit ist bald Schluß mit dem fröhlichen Staatsbescheißen. Damit es Sie nicht auch erwischt, treffen Sie lieber Vorsorge: mit dem TITANIC-Selbstanzeige-Formular. Einfach ausfüllen, ans Finanzministerium schicken – und nahezu rechtsgültig abgesichert sein!" bereitgestellt.

Interessant bei dem Vorgang ist, dass beide Parteien, Staatsanwaltschaft und Verteidigung, die Revision des Urteils anpeilen. Keiner ist zufrieden und das wohl zu recht. Deutschland ist gespannt und wird in nächster Zeit noch häufig von Uli Hoeneß und dem Thema Steuerbetrug hören und lesen.

Für alle Bayern- und Hoeneßfans sei darauf hingewiesen, dass bei guter Führung das Strafmaß angepasst werden kann.

Bildnachweis: www.titanic-magazin.de

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