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Der Stadtplan: Ein Hoch auf einen ehrwürdigen Werbeartikel

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Der gute alte Stadtplan - ein pfiffiges Give-Away mit Langzeitwirkung

Auf Messen bietet so manches Unternehmen nette Kleinigkeiten ihren potenziellen Kunden und Geschäftspartnern an, um auch nach der Messe nicht in Vergessenheit zu geraten. Kleine Geschenke erhalten schließlich die Freundschaft und wenn es zu Beginn noch keine Freundschaft sein kann - in Vergessenheit zu geraten wäre für so manchen Messeaussteller das Schlimmste was sich der Marketingchef und/oder seine Werbeagentur vorstellen können.

Dabei gibt es sinnvolle und weniger sinnvolle Gimmicks die eine längere oder weniger lange Wirkung zeigen. Zu den sinnvollen und mit hoher Langzeitwirkung geltenden Werbemitteln gehört seit Jahrzehnten der Stadtplan mit dem eigenen Emblem. Einen Kugelschreiber mit der Werbebotschaft reißt niemanden mehr vom Stuhl und ein Bändchen für den Hausschlüssel sind einfach aber der Werbenutzen ist, da diese traditionellen Werbemittel fast jeder verschenkt, mittlerweile mehr als fragwürdig. Der Grund dafür dürfte wohl eher darin liegen, dass etwas verschenkt wird und der Einzelpreis als gering eingestuft wird.

Bisweilen werden seit geraumer Zeit USB-Sticks verschenkt, um zumindest eigene Werbung darauf zu spielen, in der Hoffnung, dass der USB-Stick nicht sofort gelöscht und für andere Zwecke, sprich Informationen, verwendet wird.

Der Stadtplan als pfiffiges Werbemittel

Stadtpäne als WerbemittelAus diesem Grund ist, trotz vieler vermeintlich neuer Werbepräsente, ein Werbemittel immer wieder im Einsatz, das eine nachweisbare Langzeitwirkung der Werbebotschaft und einen unbestreitbaren Nutzen für den Empfänger besitzt: Der alt- und ehrwürdige Stadtplan.

Denn ein Stadtplan ist sinnvoll für Messebesucher, Kunden, Gäste und Mitarbeiter. Hilft er dem Nutzer, sich in einer Stadt zurecht zu finden und kann Werbung und Information hervorragend verknüpfen.

So gab es zur Fußball-Europameisterschaft Stadtpläne mit Hinweisen auf die so genannten Public Viewing Plätze, die in der Austragungsstadt die Plätze mit Großbildleinwänden zeigten. Eine sinnvolle Hilfe für Einheimische, Touristen und Besucher sich in der jeweiligen Stadt zurecht zu finden.

So mancher Interessierte an Christkindlmärkten wäre jetzt froh, wenn es aus seiner Stadt einen entsprechenden Stadtplan geben würde. Denn in den Stadtplänen sind oft auch die öffentlichen Verkehrsmittel mit Stationen eingedruckt, so dass eine Spontanentscheidung anhand eines Stadtplans erfolgen würde, wenn, ja wenn der potenzielle Besucher nur wüsste, wo der nächste Christkindlmarkt ist und wie man seinen Weg dort hin findet. Selbst Einheimische wissen oft nicht wo was ist.

Autofahrer kennen das Leid, wenn sie eine autorisierte Kfz-Werkstatt des Autoherstellers in der eigenen oder fremden Stadt suchen und sind dankbar, wenn nicht nur die Adresse, sondern auch gleich der nächsterreichbare Standort auf einem Stadtplan zu sehen ist.

Gerade Großstädte geben gerne mit ihren Kulturstätten und Museen an und die Mengenvielfalt zeigt, dass so manches Kleinod oft nur schwer zu finden ist. Nachtbusse helfen eine lange Nacht in der Stadt zu verbringen. Doch was nützt das Angebot, das Auto stehen zu lassen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, wenn der nächste Club oder die Disko mangels Information nicht zu finden ist.

Es wäre deshalb schön, wenn altbewährtes, wie der Stadtplan, wieder öfter eingesetzt wird und der Stadtplan nicht nur eine Renaissance als Informationsressource, sondern auch als Werbegeschenk seinen Weg als nützliches Give-Away in der Werbung findet.

Foto: Cybernex/IYP

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Gerd Bruckner

Chefredakteur

 

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